Grundstein für ein Desiderat

Grundstein für ein Desiderat 1024 683 Südliches Überseequartier

Während sich das Hamburger Wetter kühl, windig und regnerisch präsentierte, zeigten die Hauptakteure und Gäste bei der Grundsteinlegung des südlichen Überseequartiers flammende Begeisterung. Einzigartig war der meistgenannte Begriff bei dem Festakt am 22. Mai 2019 für das, was in der größten Baugrube der HafenCity entsteht: Das Westfield Hamburg-Überseequartier. Einzigartiges Konzept, einzigartige Kombination aus unterschiedlichen Gebäuden und Nutzungen, einzigartige Zusammenarbeit von vielen Beteiligten und der Stadt, einzigartige Atmosphäre, einzigartige Plattform für urbanes Leben, einzigartige Chance für Hamburg.

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, hob die Architektur, die geschickte Kombination vieler Einzelgebäude hervor, mit dem aus einem großen Immobilienprojekt ein vielfältiges Stadtquartier wird. Das Westfield Hamburg-Überseequartier sei das einzige Neubauquartier mit einem integrierten Kreuzfahrtterminal. Damit aus dem Abenteuer Bauen, wie Dr. Tschentscher es angesichts der riesigen Baustelle formuliert, ein lebendiges Westfield Hamburg-Überseequartier wird, würden Unibail-Rodamco-Westfield und die Hansestadt Hamburg eng Hand in Hand arbeiten. In Anbetracht der Komplexität des Projektes und der Internationalität der am Bau beteiligten Menschen eine wahre Herausforderung, die gemeistert wird.

Christophe Cuvillier, Group-CEO des Investors Unibail-Rodamco-Westfield, sprach die rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Verwaltung sowie 150 Bauarbeiter auf Deutsch an: Das unglaubliche, ambitionierte Projekt würde neuen Schwung und frischen Wind nach Hamburg bringen – den gab es schon bei der Grundsteinlegung. Die Westfield Flagship Destination würde die Zukunft der Stadt mitformen und die Art wie wir leben, arbeiten, shoppen, genießen und uns erholen neu definieren.

Andreas Hohlmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Unibail-Rodamco-Westfield in Deutschland, betonte, dass das Westfield Hamburg-Überseequartier wie kein anderes die Vision Unibail-Rodamco-Westfields repräsentiere. Es entstehe hier nichts geringeres als ein lebendiges urbanes Quartier mit den neuesten Trends, Konzepten und Innovationen ausgestattet, mit einer vernetzten, digitalen Infrastruktur, modernen Verkehrs- und Mobilitätslösungen, einem breiten Angebot an Services – kurz: eine umfassende Multichannel-Plattform für Leben, Arbeiten und Freizeit.

Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, als langjähriger Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH (Vater der HafenCity wie es die charmante Moderatorin Khadra Sufi ausdrückte), sagte, das Westfield Hamburg-Überseequartier sei ein „Desiderat für Hamburg“: etwas das fehlt und dringend benötigt werde, es würde der Stadt ein besonderes Element hinzufügen. Im Übrigen würden die Touristen Hamburg nicht schaden, wenn sie hier einkaufen und vielleicht auch über Nacht bleiben. Und die erhöhten Steuereinnahmen durch das Westfield Hamburg-Überseequartier könne Hamburg im Übrigen auch gebrauchen.

In eine Zeitkapsel schloss die Senatorin für Bauen, Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Dokumente des 22. Mai 2019: das Hamburger Abendblatt und die Le Monde, ein aktuelles Luftbild der Baustelle, die Baupläne, Visualisierungen sowie französische und deutsche 1-Euro-Münzen. Gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister, Cuvillier, Hohlmann und Prof. Bruns-Berentelg mauerte sie die Kapsel in den Grundstein ein, der später in das Fundament eingebaut wird.

Moderiert wurde der Festakt von Khadra Sufi, einer Moderatorin und Bestsellerautorin, die eine besondere Beziehung zum südlichen Überseequartier hat: sie wohnt in der HafenCity und geht täglich an der Baustelle vorbei: „Ich kann es kaum erwarten, bis das Quartier 2022 eröffnet, es wird die HafenCity bunter und lebendiger machen.“

Dr. Dorothee Stapelfeldt (links), Senatorin für Bauen, Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg und Khadra Sufi (rechts), Moderatorin (Foto: URW)
Grundsteinlegung des Westfield Hamburg-Überseequartier am 22. Mai 2019
Von links: Andreas Hohlmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Unibail-Rodamco-Westfield in Deutschland, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Bauen, Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg, Christophe Cuvillier, Group-CEO Unibail-Rodamco-Westfield, Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH (Foto: URW)

Die Baustelle des Westfield Hamburg-Überseequartier am 21. und 22. Mai 2019 mit Auf- und Abbau der Zelte für die Grundsteinlegung

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