HafenCity Zeitung-Interview mit Dirk Hünerbein

HafenCity Zeitung-Interview mit Dirk Hünerbein 5472 3648 Südliches Überseequartier

9 Fragen an Dirk Hünerbein – der Director of Development Germany spricht mit der HafenCity Zeitung über Corona-Einschränkungen und Mitarbeitermotivation

Frage 1 – Herr Hünerbein, die Fachleute reden angesichts der Corona-Pandemie von Weltwirtschaftskrise und Kaufzurückhaltung der Verbraucher, während auf Baustellen weitergearbeitet wird. Wie läuft eigentlich das Projekt Westfield Hamburg-Überseequartier?

Bau, Projektentwicklung, Vermietung sowie unsere Verankerung und Vernetzung in der Stadt Hamburg laufen derzeit unter Berücksichtigung der behördlichen Vorgaben und gängigen Kontakt- und Verhaltensvorschriften weiter. Wir arbeiten weiterhin trotz der Einschränkungen und Herausforderungen sehr intensiv am Projekt und: Wir kommen gut voran.

Frage 2 – Doch auch auf Ihrer Baustelle muss es doch starke Beeinträchtigungen geben?

Auf der Baustelle ist besondere Vorsicht und Achtsamkeit geboten. Der Betrieb schreitet aktuell im Rahmen der klaren behördlichen Vorgaben und unter Einhaltung der Sicherheits-, Schutz- und Hygienemaßnahmen voran. Wir stehen hier im intensiven Dialog mit sämtlichen Behörden der Stadt Hamburg sowie unseren Bau- und Dienstleistungsfirmen. Diese Abstimmung ist aktuell zentral. Gemeinsam können wir sicherstellen, dass die Regeln auf der Baustelle von allen respektiert und umgesetzt werden.

Frage 3 – Können Sie denn geplante Terminziele wie u.a. die Eröffnung im Herbst 2022 noch erreichen?

Wir geben unser Bestes, aber selbstverständlich läuft der Bau derzeit nicht im gleichen Tempo wie vor der Krise.

Frage 4 – Welche Maßnahmen gibt es auf der Baustelle denn im Detail?

Im Mittelpunkt stehen Kontaktregeln und Sicherheitsabstände sowie umfassende Reinigungs- und Desinfizierungsmaßnahmen in den Baucontainern und Sanitärbereichen. Zudem gibt es ein System, das für alle auf der Baustelle Tätigen geschichtete Zeiten für Arbeit, Pause und Transfer zur und von der Baustelle weg regelt. Für alle, die nicht direkt am Bau beteiligt sind, ist seit Wochen größtenteils umfangreiches Home-Office vorgesehen. Wir sprechen hier von Designern, Bauplanern, Ingenieuren oder Architekten. Die Anzahl der Personen auf der Baustelle reduzieren wir soweit es geht. Das gilt auch für unsere eigenen Teams.

 

Frage 5 – Wie informieren Sie aktuell Ihre Nachbarn in der HafenCity und alle Interessierten rund um das Projekt? Ihr neuer Showroom gegenüber der Baustelle kann zurzeit für Events oder Großmeetings ja eher nicht genutzt werden. Oder?

Ja, das stimmt. Der Betrieb dort läuft ohnehin sehr reduziert und im Einklang mit den Schutz- und Hygienevorschriften. In der aktuellen Phase verschiebt sich die Kommunikation stark ins Digitale. Mit unseren aktuellen und zukünftigen Geschäftspartnern – sei es in den Bereichen Wohnen, Büros, Hotels, Gastronomie, Einzelhandel, Freizeit oder Kultur – kommunizieren wir stark über Telefon und Videokonferenzen. Unsere Ansprechpartner stehen nach wie vor alle zur Verfügung.

Frage 6 – Und die Nachbarn?

Unsere Nachbarn und alle anderen Interessierten können uns auch direkt kontaktieren und tun dies auch. Zudem informieren wir regelmäßig über die Website des Projekts Westfield Hamburg-Überseequartier, insbesondere über den Blog, und über Social Media. Wir haben Ende Mai auch unser erstes digitales Nachbarschaftstreffen mit knapp 30 eingewählten Teilnehmern ausgerichtet. Der Informationsfluss und Austausch ist nach wie vor intakt und klappt bisher sehr gut.

Frage 7 – Für die HafenCity Zeitung ist das Glas im Zweifel immer halb voll. Können Sie angesichts des uns offenbar noch Monate beschäftigenden Covid- 19-Virus einen positiven Ausblick geben ?

Ja, ein Punkt ist für uns besonders wichtig in der aktuellen Phase. Er spiegelt auch, was uns unsere Partner und auch Nachbarn mitteilen: Alle Akteure in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft müssen derzeit einen Weg finden, mit den erheblichen Herausforderungen und Einschränkungen umzugehen. Auch ich selber als Person und wir als Unternehmen. Trotz dieser schwierigen Situation zeigt sich jedoch eines ganz deutlich: unsere Vorfreude auf das Westfield Hamburg-Überseequartier!

Frage 8 – Warum genau?

Weil das Quartier genau für das stehen wird, was aktuell nicht oder nur sehr reduziert möglich ist!

Frage 9 – Nämlich? Was motiviert Sie und Ihre Mitarbeiter?

Das Quartier wird stehen für soziale Interaktion, Erlebnisse, Entertainment, Events, lebendiges Miteinander, quirlige Urbanität, Treffen mit Familie, Freunden, Bekannten oder Geschäftspartnern. Oder noch bildlicher: ein geselliges Essen mit Freunden in einem tollen Restaurant mit direktem Blick auf die Elbe und anschließendem Besuch im Kino bei uns im Quartier! Die Vorfreude auf diesen pulsierenden Zukunftsort steigt jetzt umso intensiver.

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